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Partnergemeinde

Nach der Wende im Jahr 1990 nahm die damalige Gemeinde Niederbobritzsch aus Sachsen mit der Gemeinde Niederaichbach Kontakt auf, mit dem Ziel, eine Partnerschaft einzugehen und durch regen Kontakt daran mitzuwirken, dass sich Ost und West schnell zusammenfinden. Bereits im Sommer 1990 fuhr erstmals eine Abordnung aus Niederaichbach nach Sachsen und bald darauf kam es zum Gegenbesuch aus Niederbobritzsch. Am 20.10.1991 wurde die Partnerschaft urkundlich besiegelt. Seit dieser Zeit findet ein reger Gedankenaustausch auf allen Gebieten statt und zahlreiche Freundschaften wurden geschlossen.

Die Gemeinde Bobritzsch mit den Ortsteilen Naundorf, Niederbobritzsch, Oberbobritzsch und Sohra besteht seit dem 01. März 1994. Die Gemeinde liegt in einem landschaftlich schönem Gebiet zwischen der Silberstraße, dem Tharandter Wald und dem Erzgebirge.

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Naundorf

Naundorf wurde 1305 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort liegt 350 m ü. NN im Bobritzschtal, der Name leitet sich von einem kleinen Fluss, der im Osterzgebirge entspringt, ab. Ausgeschilderte Wanderwege führen durch das Tal dieses Baches und entlang der alten Salzstraße bis nach Klingenberg oder in die andere Richtung nach Falkenberg, sowie die Grabentour in Krummhennersdorf. Sehenswert ist die Kirche des Ortes, ein Barockbau aus dem Jahre 1783, mit einer neuen Turmbekrönung von 1992. Durch seine Nähe zum Mittelpunkt von Sachsen und seine gute Verkehrslage ist Naundorf ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten (30 km nach Dresden, und 7 km zur über 800 Jahre alten Bergstadt Freiberg).

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Niederbobritzsch

Niederbobritzsch verdankt seinen Ursprung Niederbobritzschern Siedlern, die im 12. Jahrhundert aus Franken, Hessen und später auch aus Thüringen in dieses Gebiet gezogen sind. Die Rodung des Waldes und die planmäßige Kolonisation wird auf die Zeit 1162 bis 1170 zurückgeführt. Erzfunde um 1168 weckten damals das Interesse für dieses Gebiet und die Besiedelung wurde vorangetrieben.  Eine bedeutende Rolle spielen in diesem Ort die Mühlen, die als Mahlmühlen erbaut wurden. Im Erbbuch von 1548 werden 3 Mühlen genannt. Ihre Zahl stieg dann bis auf 9 Mühlen an. Später kamen dann die Ölmühlen hinzu, da der Flachsanbau einen außerordentlichen Umfang annahm. Die älteste der dortigen Mühlen ist die sogenannte „Schwarzmühle“, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde.

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Oberbobritzsch

Oberbobritzsch liegt eingebettet idyllisch im schönen Bobritzschtal. Der Ortsteil erstreckt sich auf eine Länge von 7 km. Der höchste Punkt liegt 460 m ü. NN und dort leben ca. 1500 Einwohner. Weithin sichtbar ist der 56 m hohe Kirchturm der Kirche St. Nikolai, in deren Kirchenschiff sich eine Orgel des berühmten sächsischen Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann befindet.

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Sohra

Sohra ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Bobritzsch mit nur 173 Einwohnern und soll als typisches Kleinod mit ländlichem Charakter gewahrt bleiben. Die erste Besiedelung erfolgte im 10. Jahrhundert und war sorbischen Ursprungs. Der Ort wurde urkundlich in einem Zuge mit Oberbobritzsch erwähnt. An die Anfänge der Besiedelung erinnert das ehemalige Vorwerk an der Pretzschendorfer Straße. Eine Sage erzählt, dass noch heute ein Reiter ohne Kopf um Mitternacht um das ehemalige Vorwerk reitet. Befindet man sich im heutigen Gemeindewald, erinnert die Jungfernbornquelle noch an das alte Rittergut.

Die Ortslage links und rechts der Bobritzsch und des Sohrbaches entspricht einem Reihendorf der erzgebirgischen Waldhufen-Types. Die Menschen lebten damals überwiegend von der Vieh- bzw. Pferdezucht und dem Ackerbau

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bobritzsch.de