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Chronik


Ehrung am Kriegerdenkmal (alter Standort Kreuzung Grüneis)
Foto: Fam. Schlichtmeier

Leider haben sich über den Krieger- und Soldatenverein Niederaichbach fast keine Dokumente erhalten. Gegründet wurde er am 08. Juni 1921. Im Juni 1922 wurde das Kriegerdenkmal in Niederaichbach eingeweiht. Durch die Amerikaner wurde leider alles was an Schriftlichem über den Krieger- und Soldatenverein vorhanden war, vernichtet bzw. verbrannt. Nach dem 2.Weltkrieg erfolgte eine Wiedergründung des Kriegervereins, der von 1945 bis 1952 verboten war, und zwar am 23.05.1952 in der Schloßschänke Niederaichbach. Auf Wunsch vieler Kriegskameraden berief der Oberverwalter des Schlosses eine Versammlung ein. Die Vorstandschaft, der Schriftführer, der Kassier, die Fahnenträger und die Begleitung wurden gewählt. Ziel war es, den Verein auf kameradschaftlicher Basis ohne Bindung an eine politische Partei oder sonstige Organisation, aufzubauen.

Bereits ein Jahr nach der ursprünglichen Gründung wurden 1922 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die neue Vereinsfahne und das erste Kriegerdenkmal eingeweiht.
Am 09.07.1962 feierte der Kriegerverein mit einem großen Fest sein 40-jähriges Bestehen.
Am 24.03.1963 erfolgte die Umbenennung von „Kriegerverein Niederaichbach“ in „Krieger- und Soldatenkameradschaft Niederaichbach“. Aufgrund einer Straßenbaumaßnahme musste das Kriegerdenkmal 1965 versetzt werden. Die Bäckerei Irber stellte dankenswerterweise Privatgrund zur Verfügung und so wurde schnell ein neuer Ort zur Aufstellung gefunden. Die Einweihung am neuen Standort fand am 02.07.1967 mit zahlreichen Festgästen statt.
Am 12.06.1988 feierte man mit vielen Gästen die Weihe der renovierten Fahne. Im Jahr 1991 konnten die Ausbesserungsarbeiten am Kriegerdenkmal abgeschlossen werden; zwei Jahre später waren die Sanierungsarbeiten am Denkmal in Reichersdorf beendet. Aufgrund von Frostbrüchen wurden die beiden Fronttafeln am Niederaichbacher Denkmal 2009 erneuert.
Die KSK Niederaichbach betreut insgesamt vier Kriegerdenkmäler. Zwei stehen in Niederaichbach, eines je in Goldern und Reichersdorf.

 


Niederaichbacher Kriegerdenkmal mit Soldaten während des Fronturlaubs um 1942

Der Kriegerverein beteiligte sich an Fronleichnams-Prozessionen, Fahnenweihen, Stiftungsfesten und hielt regelmäßig Familien-Abende mit Tanz in den Niederaichbacher Gaststätten ab.

Am 04.11.1956 wurde der Beschluss gefasst, am Kriegerdenkmal eine Gedenktafel für die Gefallenen der beiden Weltkriege aufzustellen.

Mitgliederzahlen:
1958: 170 Mitglieder
1960: 192 Mitglieder
1968: 162 Mitglieder
1988: 127 Mitglieder
1991: 120 Mitglieder
1999: 110 Mitglieder

Am 09. Juli 1961 fand das 40-jährige Gründungsfest mit Weihe des neuen Bahrtuches statt.


Kriegerdenkmal Niederaichbach am alten Standort Kreuzung Grüneis (jetzt Kreisel vor der Isarbrücke) in den 60iger Jahren

Das Kriegerdenkmal befand sich früher auf Höhe der heutigen Verkehrsinsel bei der Kreuzung / Grüneis-Anwesen. Im Zuge des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße Niederaichbach – Hüttenkofen musste das Kriegerdenkmal versetzt werden. Bäckermeister Irber stellte einen Platz zur Verfügung. Die Kosten der Versetzung übernahm damals die Gemeinde. 1963 erfolgte die Umsetzung des Kriegerdenkmals. Die Niederaichbacher Bauernbühne übergab dem Krieger- und Soldatenverein einen Geldbetrag in Höhe von 300,– DM zur Bepflanzung des kleinen Vorplatzes am Kriegerdenkmal.

1988 wurde die Fahne des Krieger- und Soldatenvereins neu restauriert – 22 Ortsvereine folgten damals dieser Fahnenweihe.