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Chronik

GruppenbildChronik

Die Anfänge des „Aichbachtaler Schützenvereins“ gehen zurück auf das Jahr 1948. Als Gründungsmitglieder fungierten Hans Reindl, Heinrich Haider, Wendolin Biberger, Wilhelm Kerscher, Hans Ostner, Rupert Niedermeier, Hans Huber, Georg Schlichtmeier, Josef Hohenester, Alois Haunberger und Josef Vohburger. Bei der Gründungsversammlung wurde Hans Reindl aus Gadham zum 1. Schützenmeister gewählt. In den darauffolgenden Jahren übernahmen Wendolin Biberger, Josef Hohenester und Georg Schlichtmeier das Amt des Schützenmeisters.
Im Jahre 1953 teilten sich die Aichbachtaler Schützen in drei eigenständige Vereine auf. Erstere behielten den Namen „Aichbachtaler Schützen bei. Als Vereinslokal wurde das Gasthaus Haunberger benannt. Die Schützenmeister Wendolin Biberger, Josef Hohenester und Georg Schlichtmeier standen in dieser Zeit der Trennung dem Verein vor. Der zweite Verein führte den Namen „Wildbachschützen “ und sie veranstalteten im Gasthaus Ritthaler ihre Pflichtschießabende. Georg Still und Franz Schaitl versahen das Amt des 1.Schützenmeisters. Als dritter Verein schlossen sich ausnahmslos junge Schützen im Vereinslokal Peisl zusammen. Diese Gruppierung löste sich allerdings nach kurzer Zeit wieder auf. In den folgenden Jahren hielten beide Vereine an ihrer Eigen- ständigkeit fest.
Die „Aichbachtaler Schützen“ traten 1955 dem „Bayerischen Sportschützenbund“ bei und wurden dadurch dem Schützengau Landshut angeschlossen.
Im Jahre 1962 war es dann endlich soweit! Die „Wildbachschützen“ lösten die Eigenständigkeit auf und schlossen sich mit den „Aichbachtaler Schützen“ zu einem Verein zusammen. Zunächst behielt man beide Schießstätten als Vereinslokale. Die Vorstandschaft wurde neu gewählt und Fridolin Pusl zum neuen Schützenmeister bestimmt. Unter Vorstand Pusl wurde 1963 erstmals eine Schützenkette angeschafft, wofür der Vorstand einen beachtlichen finanziellen Beitrag leistete. Als erster Schützenkönig mit Kette amtierte Alfred Paul aus Gadham. Seit dieser Zeit ist es in Oberaichbach Tradition, jedes Jahr ein Königsschießen abzuhalten.
Unter der Vorstandschaft von Wilhelm Kerscher entwickelten sich in den 60er Jahren ehrgeizige Schützen wie Rudi Menay, Still Georg jun. und Thomas Wiesbeck, die sich ab 1966 erstmals an Gauschießwettbewerben beteiligten. Durch die ausgezeichnete und sparsame Kassenführung von Georg Scharf ( 1968 – 1981 ) konnten für die Schützen immer wieder moderne vereinseigene Gewehr angeschafft werden. Seit dieser Zeit nimmt der Verein regelmäßig an Gauwettbewerben teil.
Um den Ehrgeiz der Schützen noch zu steigern, stiftete Hans Huber 1970 einen schönen Pokal, der bis 2002 alljährlich mit großer Begeisterung ausgeschossen wurde und nach 5maligem Gewinn im Lauf endgültig an Georg Aimer überging.
Große Probleme stellten sich für den Verein 1962 durch den allwöchentlichen Wechsel der Pflichtschießabende in den beiden Lokalen ein. Erst der Gastwirt Anton Meindl ermöglichte es 1970 durch den Anbau eines neuen Vereinslokales, das Pflichtschießen in einem Gasthaus abzuhalten, was für die Schützen eine enorme Erleichterung bedeutete.
Auch Anfang der 70er Jahre hoben sich wieder Schützen, wie Georg Aimer, Franz Breuher, Helmut Hofbauer, Thomas Wiesbeck und Franz Goth durch konstant gute Leistungen hervor. Sie vertreten den Verein zum Teil heute noch erfolgreich  bei Vergleichsschießen und Gauwettbewerben.
1971 wurde Johann Ostner als Gründungsmitglied mit der „Prinz-Albrecht-Nadel in Gold“ ausgezeichnet. Auch Rupert Niedermeier und Hans Huber erhielten als langjährige verdiente Mitglieder eine hohe Auszeichnung. Im selben Jahr wählte man Johann Ostner zum Schützenmeister, der 1972 dem Verein eine Tischstandarte stiftete.
Im Jahre 1981 kamen die wohl größten Schwierigkeiten auf den Verein zu. Nach dem bitteren Verlust der bisherigen Schießstätte stellte sich die schwierige Frage, eine geeignete Unterkunft für den traditionsreichen Schützenverein zu finden. Man stand vor der schwierigen Entscheidung, entweder den Verein aufzulösen, oder den Bau einer eigenen Schießanlage zu wagen, die den Erfordernissen des modernen Schießsports entspricht. Nach langen Diskussionen und Planungen entschloss sich die damalige Vorstandschaft, ein eigenes Schützenheim zu bauen. Durch den beispiellosen Einsatz des Schützenmeisters Josef Viehbeck, der freiwilligen Leistung Pfarreraller Vereinsmitglieder und Dank der guten Planung und Bauleitung des 2.Vorstandes Rudi Menay konnten schon bald zehn neue moderne Schießstände ihrer Bestimmung übergeben werden.
Am 30. Oktober 1983 war es endlich soweit. Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Maier nahm die feierliche Einweihung der neuen Sportstätte vor. Zu diesem Ereignis fanden sich zahlreiche Abordnungen des Schützengaus Landshut und der Gemeinde ein. Als Vereinswirtin stellte sich Irmi Goth zur Verfügung, die über viele Jahre mit großem Einsatz die gesellschaftlichen Ereignisse des Vereins leitete.
FotoChronikSchoß seit 1966 nur eine Mannschaft im Schützengau mit, so beteiligten sich seit 1983 vier Mannschaften an den Wettbewerben, nämlich drei Luftgewehrmannschaften und eine Luftpistolenmannschaft. Als Anreiz für den Schießsport stiftete Josef Zieglmaier 1983 einen Jugendpokal. Dies wurde von der Jugend sehr begrüßt und seither wird nicht nur der Jugendpokal zweimal im Jahr ausgeschossen, sondern auch ein Jungschützenkönig unter den besten Jugendlichen ermittelt. Auch die Frauen beteiligen sich seit den 80er Jahren immer reger an der Vereinsarbeit und an den verschiedenen Schießwettbewerben. 1985 stiftete Wilfried Greindl den Damenpokal, der alljährlich unter den Vereinskameradinnen ausgeschossen wird. Auch mit der Luftpistole wurde seit mehreren Jahren zuerst der BMW-Pokal, dann der Buchner-Pistolenpokal und aktuell der E.on-Pistolenpokal ausgeschossen.
1998 wurde anlässlich des 50-jährigen Gründungsfestes ein großes Preisschießen mit über 50 Vereinen abgehalten. BGR Pfarrer Ludwig Maier und Altbürgermeister Manfred Linden wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen und mehrere verdiente Mitglieder wurden mit hohen Auszeichnungen von Seiten des Schützengaus geehrt.

Konnte man sich zum „50-Jährigen“ noch nicht zur Anschaffung einer Fahne, bzw. einer Standarte entschließen
so war es sieben Jahre später den Schützenfrauen zu verdanken, dass endlich eine schöne Standarte angeschafft wurde und sich der Verein bei öffentlichen Veranstaltungen entsprechend präsentieren kann. Bürgermeister Josef Haselbeck fungierte als Schirmherr und Wilhelm Kerscher, Georg Scharf, Josef Zieglmaier  und Fridolin Pusl wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.


Schützenkönige und Liesel

1963/64 Alfred Paul und Erika Paul
1964/65 Willi Kerscher und Resi Vohburger
1965/66 Alfred Pritscher und Gabi Schlichtmeier
1966/67 Rudi Menay und Christa Vohburger
1967/68 Hans Huber und Inge Still
1968/69 Alois Lober und Burgl Kerscher
1969/70 Franz Goth und Marianne Ostner
1970/71 Max Schmid und Antonie Kerscher
1971/72 Anton Meindl und Anneliese Aimer
1972/73 Manfred Linden und Marlene Linden
1973/74 Josef Zieglmaier und Helene Zieglmaier
1974/75 Fridolin Pusl und Rosa Pusl
1975/76 Alois Obermeier und Martha Obermeier
1976/77 Josef Kuntscher und Marianne Berndl
1977/78 Josef Viehbeck und Resi Riedl
1978/79 Franz Breuher und Evi Kuntscher
1979/80 Elisabeth Saller und Rudi Ostner
1980/81 Fritz Niedermeier und Hilde Niedermeier
1981/82 Richard Saller und I. Obbermeier
1982/83 Georg Aimer und Rosi Aimer
1983/84 Georg Aimer und Rosi Aimer
1984/85 Franz Goth und Irmi Goth
1985/86 Fridolin Pusl und Rosa Pusl
1986/87 Kurt Scheugenpflug und Ingrid Scheugenpflug
1987/88 August Humer und Monika Humer
1988/89 Rudi Ellwanger und Ernestine Ellwanger
1989/90 Siegfried Buchner und Monika Buchner
1990/91 Alfred Ruf und Evelyn Ruf
1991/92 Siegfried Buchner und Monika Buchner
1992/93 Anita Gruber und Karl Gruber
1993/94 Thomas Goth und Sabine Goth
1994/95 Franz Still und Ingrid Still
1995/96 Toni Lampoltshammer und R. Lampoltshammer
1996/97 Franz Zlinder und Resi Zlinder
1997/98 Anita Gruber und Karl Gruber
1998/99 Thomas Goth und Sabine Goth
1999/00 Renate Aimer und Helmut Aimer
2000/01 Monika Buchner udn Siegfried Buchner
2001/02 Franz Breuher und Maria Breuher
2002/03 Alfred Pritscher jun. und Petra Pritscher
2003/04 Marianne Vilsmeier und F.X. Reindl
2004/05 Georg Aimer und Rosi Aimer
2005/06 Josef Zieglmaier jun. und Barbara Zielgmaier
2006/07 Michael Bruckmeier jun. und Sylvia
2007/08 Franziska Beede und Bernhard Erb
2008/09 Helmut Zellmeier und Karina Zellmeier
2009/10 Elisabeth Buchner und Helmut Steinmeier

Jugendkönige

1984/85 Josef Zieglmaier jun.
1985/86 Thomas Goth
1986/87 Franz Maier
1987/88 Sepp Rast
1988/89 Christian Neumeier
1989/90 Gerhard Ostner
1990/91 Stefan Vilsmeier
1991/92 Ines Menay
1992/93 Bernhard Still
1993/94 Ines Menay
1994/95 Alex Bischoff
1995/96 Ines Menay
1996/97 Markus Oßner
1997/98 Rudi Ostner
1998/99 Andreas Zlinder
1999/00 Christine Ostner
2000/01 Elisabeth Buchner
2001/02 Martin Zlinder
2002/03 Stefan Ostner
2003/04 Elisabeth Buchner
2004/05 Tina Still
2005/06 Tina Still
2006/07 Susi Rauscher
2007/08 Susi Rauscher
2008/09 Vinzens Mayr
2009/10 Vinzens Mayr

Vorstände

von 1948 Johann Reindl, Wendelin Biberger, Josef HOhenester, Georg Schlichtmeier
1962 – 1965 Fridolin Pusl
1965 – 1970 Wilhelm Kerscher
1970 – 1972 Johann Ostner
1972 – 1976 Rudi Menay
1976 – 1979 Alois Obermeier
1979 – 1985 Josef Viehbeck
1985 – 1988 Franz Goth
1988 – 1991 Kurt Scheugenpflug
1991 – 1994 Georg Aimer
1994 – 2000 Franz Goth
2000 – 2009 Helmut Zellmeier
seit 2010     Georg Aimer